Offene Stellen im Vertrieb sind mehr als nur ein organisatorisches Ärgernis. Sie sind stille Umsatzvernichter. Während unbesetzte Positionen in der Buchhaltung oder im Einkauf vor allem operative Engpässe bedeuten, verursachen vakante Vertriebspositionen direkte Umsatzverluste, oft in Millionenhöhe. Chancen versanden, Projekte verzögern sich, Kundenbeziehungen kühlen ab. Und während die Kosten in den Bilanzen unsichtbar bleiben, frisst die Vakanz an der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Umsatzverlust Vertrieb: So teuer kommen unbesetzte Vertriebspositionen Unternehmen zu stehen. (Foto:Ibrahim Boran/ Unsplash)
Umsatzverlust Vertrieb: So teuer kommen unbesetzte Vertriebspositionen Unternehmen zu stehen. (Foto:Ibrahim Boran/ Unsplash)

 

Die wahren Kosten: Mehr als entgangene Abschlüsse

Die Folgen offener Vertriebspositionen sind vielfältig – und sie reichen weit über den simplen „fehlenden Umsatz“ hinaus:

    1. Umsatzverluste durch unbearbeitete Märkte: Regionen, Branchen oder Zielkunden bleiben liegen. Wettbewerber nutzen die Lücken gnadenlos.
    2. Erosion der Kundenbindung: Fehlt der Ansprechpartner, sinkt die Nähe zum Kunden. Aus „Stammkunden“ werden Wechselkandidaten.
    3. Überlastung der vorhandenen Mannschaft: Offene Stellen führen zu Mehrarbeit, sinkender Qualität und im schlimmsten Fall zu Fluktuation.
    4. Verlust an Marktanteilen und Image: Wer nicht präsent ist, verschwindet aus dem Relevant Set der Kunden. Einmal verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen, dauert Jahre.
    5. Steigende Opportunitätskosten: Jedes nicht geführte Gespräch, jedes nicht geschriebene Angebot, jede nicht verhandelte Bestellung ist bares Geld, das verloren geht.

Kurz: Die Kosten unbesetzter Vertriebsstellen sind unsichtbar, aber gewaltig.

 

Der Fachkräftemangel als Brandbeschleuniger

Die Situation verschärft sich dramatisch. Bis 2030 gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente – darunter viele erfahrene Vertriebler. Gleichzeitig gibt es zu wenig Nachwuchs mit der Kombination aus technischer Kompetenz und vertrieblichem Mindset.

Das Resultat: Unternehmen stehen vor einer doppelten Herausforderung, immer weniger verfügbare Kandidaten und immer höhere Kosten durch Vakanzen.

 

Typische Denkfehler im Recruiting

Viele Unternehmen verharren in Denkfallen, die den Mangel zusätzlich verschärfen:

    • „Es gibt keine guten Bewerber mehr.“ – Falsch: Sie erreichen die richtigen Kandidaten nicht.

    • „Der neue Vertriebler muss alles schon können.“ – Illusion: Potenziale sind entwickelbar.

    • „Onboarding? Das läuft nebenbei.“ – Irrtum: Ohne systematische Einarbeitung verpufft jedes Potenzial.

 

Lösungen: Vom Kostenfaktor zur Investition

Die gute Nachricht: Es gibt Wege, die Kosten von Vakanzen nicht nur zu reduzieren, sondern in zukünftigen Vertriebserfolg zu verwandeln.

    1. Proaktive Talentgewinnung statt passivem Warten
      Erfolgreiche Unternehmen suchen nicht nach Bewerbern, sie identifizieren und entwickeln Vertriebspotenziale (z. B. über Hochschulen, Technikerschulen, Netzwerke).
    2. Systematisches Matching statt Bauchgefühl
      Mit Eignungstests und klaren Kriterien werden Motivation, Potenzial und Eignung geprüft. So sinkt das Risiko von Fehlbesetzungen.
    3. Strukturiertes Onboarding und Ausbildung
      Neue Mitarbeiter müssen nicht „ins kalte Wasser“ springen. Systematische Einarbeitung und gezielte Vertriebsqualifizierung machen aus Technikern erfolgreiche Vertriebler.
    4. Vertrieb als Profisport begreifen
      Wie im Sport gilt: Training ist Pflicht. Wer denkt, erfahrene Vertriebler müssten nicht üben, riskiert teure Fehlleistungen.

 

Fazit: Jede Vakanz kostet, aber sie muss nicht kosten

Offene Vertriebspositionen sind kein Schicksal, sondern ein strategisches Risiko, das sich aktiv steuern lässt. Unternehmen, die Recruiting, Onboarding und Vertriebsausbildung systematisch angehen, sichern sich nicht nur ihre Umsatzbasis, sondern bauen langfristig einen Wettbewerbsvorteil auf.Denn klar ist: Umsatzverluste durch offene Vertriebsstellen sind vermeidbar, wenn man die richtigen Schritte geht.

Unternehmen, die den Umsatzverlust durch offene Vertriebsstellen systematisch angehen, verschaffen sich nicht nur kurzfristig Stabilität, sondern sichern auch ihre Zukunftsfähigkeit. Wer heute in proaktive Personalstrategien, gezieltes Onboarding und kontinuierliche Vertriebsausbildung investiert, baut nicht nur Umsatz auf: er schützt auch sein Unternehmen vor den unsichtbaren, aber gravierenden Kosten der Vakanz.

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